Schwimmerin macht Schock-Entdeckung: Kampfmittelräumdienst rückt an



Schockfund in der Paar: Schwimmerin entdeckt Panzerfaust-Sprengkopf bei Baar-Ebenhausen


Brisanter Fund am Sonntagnachmittag

(rr) Ein ungewöhnlicher und zugleich brisanter Fund hat am Sonntag, 2. August 2026, gegen 16:20 Uhr in Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Eine Schwimmerin bemerkte in der Paar einen verdächtigen Gegenstand und verständigte umgehend die Polizei. Die Einsatzkräfte stellten fest: Es handelte sich um den Sprengkopf einer Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg.



Kampfmittelräumdienst übernimmt Entsorgung

Nach der ersten Einschätzung wurde der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen. Die Spezialisten übernahmen den Sprengkopf und führten ihn der fachgerechten Vernichtung zu. Da kein Zünder mehr vorhanden war, bestand nach Angaben der Polizei keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung.



Polizei warnt: Niedrige Pegelstände könnten weitere Funde freilegen

Die derzeit niedrigen Pegelstände erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass weitere verdächtige Gegenstände oder Kampfmittel in Gewässern sichtbar werden. Wer einen möglichen Sprengkörper entdeckt, sollte ihn keinesfalls berühren oder bewegen. Der Fundort sollte großräumig gemieden, andere Personen sollten gewarnt und umgehend die Polizei verständigt werden.



Warum der Fund viele Menschen aufhorchen lässt

Der Fund in der Paar zeigt, dass Kriegshinterlassenschaften auch Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch immer auftauchen können. Besonders bei niedrigen Wasserständen werden Objekte sichtbar, die zuvor im Flussbett verborgen lagen. Für Bürgerinnen und Bürger gilt deshalb: Abstand halten, Ruhe bewahren und professionelle Hilfe rufen.




 
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