Abschiebehäftling entkommt Bundespolizisten in Ingolstadt



Ein 28-jähriger Nigerianer ist in Ingolstadt nach einer Gerichtsverhandlung geflohen. Kräfte der Bundes- und Landespolizei fahnden nach ihm.

(rr) Bundespolizisten brachten am Dienstagnachmittag, 6. Mai 2025, einen 28-jährigen Nigerianer aus der Abschiebehaftanstalt Eichstädt aufgrund eines Haftprüfungstermins zum Ingolstädter Amtsgericht. Auf der Rückfahrt äußerte der Mann gegenüber den Beamten eine dringende Notdurft und daher wurde an einer Tankstelle an der Westlichen Ringstraße in Ingolstadt angehalten.



Doch nach dem Toilettengang sprintete der Häftling plötzlich los. Die beiden Bundespolizisten konnten ihn nicht festhalten, nahmen zwar sofort die Verfolgung auf, konnten den Mann jedoch nicht mehr einholen.



Nach der Person wird mit Kräften der Bundespolizei sowie der Landespolizei unter Einsatz eines Personensuchhundes gefahndet. Der 28-Jährige ist in Deutschland nur wegen der unerlaubten Einreise polizeilich auffällig gewesen.



Der Flüchtige wurde folgendermaßen beschrieben: Er ist 180 Zentimeter groß und hat kurze, krause, schwarze Haare. Er ist mit einer dunkelblauen Hose und einem grauen Kapuzenpullover bekleidet und trägt keine Schuhe, er ist barfuß. Seine Hände sind zudem vor seinem Körper gefesselt.



Wenn Sie auf den Flüchtigen treffen, informieren Sie bitte umgehend die Polizei unter der Telefonnummer 110. Sprechen Sie den Mann nicht an!









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