
Streit in Ingolstädter Obdachlosenunterkunft endet mit lebensgefährlicher Verletzung – 22-Jähriger in Untersuchungshaft.
(rr) Nach einem Streit in einer Ingolstädter Obdachlosenunterkunft wurde am Dienstag, 4. November 2025, ein 38-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt. Sein 22-jähriger Mitbewohner wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
Gegen 20:00 Uhr wurde der Polizei über den Sicherheitsdienst der Einrichtung an der Straße „Am Franziskanerwasser“ ein Streit zwischen zwei Bewohnern der Unterkunft mitgeteilt. Vor Ort konnte ein 38-jähriger Eritreer mit einer stark blutenden Stichverletzung am Hals in seinem Zimmer aufgefunden werden. Er wurde nach erfolgter Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht und ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Ein konkreter Tatverdacht richtete sich gegen den 22-jährigen serbischen Zimmergenossen des Opfers, der noch am Tatort widerstandslos festgenommen werden konnte. Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde der Mann am Mittwoch, 5. November 2025 einem Richter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes anordnete. Er wurde daraufhin an eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingolstadt dauern an. Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten besteht keinerlei Zusammenhang mit einer ähnlichen Tat an der Unterkunft am 25. Oktober 2025.
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