Ukrainerin verweigert Verlassen der Asylbewerberunterkunft



52-jährige Frau widersetzt sich Platzverweis in ehemaliger Max-Immelmann-Kaserne

(rr) Am Samstagabend, 28. Februar 2026 kam es erneut zu einem Polizeieinsatz in einer Asylbewerberunterkunft im Süden Ingolstadts. Im Fokus stand eine 52-jährige Ukrainerin, die sich trotz Hausverbot weiterhin in der ehemaligen Max-Immelmann-Kaserne aufhielt. Die Polizei wurde gegen 21:00 Uhr alarmiert, nachdem die Frau sich weigerte, die Unterkunft zu verlassen.



Obwohl die Polizeibeamten einen Platzverweis aussprachen, zeigte sich die Frau uneinsichtig und äußerte, wieder zurückkehren zu wollen. Ihr eigentlicher Wohnsitz liegt nach eigenen Angaben im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die Gründe für ihren Aufenthalt in der Unterkunft sind bislang nicht bekannt.



Als die Polizei die Frau schließlich in Gewahrsam nehmen wollte, leistete sie erheblichen Widerstand: Sie versuchte die eingesetzten Beamten zu treten und beschimpfte eine Polizistin als „Schlampe“.



Nun muss sich die Ukrainerin wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Zudem wird gegen sie wegen Hausfriedensbruchs ermittelt.


 
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