Beifahrer landet nach Eskalation bei Verkehrskontrolle in Polizeigewahrsam



Polizei nimmt 27-Jährigen nach aggressivem Verhalten fest – Ermittlungen wegen Widerstand und Körperverletzung, Fahrzeugführer erhält Fahrverbot

(rr) In der Nacht von Samstag, 14. März 2026, auf Sonntag, 15. März 2026, kam es in der Roßstallstraße in Neuburg an der Donau zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Gegen 1:30 Uhr kontrollierten Streifenpolizisten einen Audi-Fahrer, der bulgarischer Staatsbürger ist. Während der Kontrolle wurde beim Fahrer Alkoholgeruch festgestellt; ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von knapp 0,7 Promille. Der Fahrer erwartet nun einen Bußgeldbescheid sowie ein Fahrverbot.



Für den Beifahrer nahm der Abend jedoch eine dramatische Wendung: Der 27-jährige Neuburger mischte sich immer wieder stark alkoholisiert in die Polizeimaßnahmen ein und ignorierte wiederholte Aufforderungen, dies zu unterlassen. Trotz Versuchen seiner Ehefrau und weiteren Mitfahrern, ihn zu beruhigen, wurde sein Verhalten zunehmend aggressiver. Nachdem er gegenüber seiner Ehefrau handgreiflich wurde und sie an den Haaren zog, griff die Polizei ein und fesselte ihn. Da der Mann weiterhin keine Einsicht zeigte, wurde er in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in der Arrestzelle der Polizeiinspektion Neuburg.



Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ermittelt nun gegen den Beifahrer wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Der Vorfall zeigt, wie aus einer Routine-Verkehrskontrolle schnell eine polizeiliche Eskalation entstehen kann, wenn Beteiligte gegen Anweisungen der Beamten handeln.


 
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