
Feierlicher Jahresauftakt im Zeichen des Ehrenamts und der Hilfe für die Region.
(rr) Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Ingolstadt hat das neue Jahr mit seinem traditionellen Dreikönigstreffen eröffnet. Der Auftakt des Events erfolgte mit einem Gottesdienst im Liebfrauenmünster, bei dem die Bedeutung der Rotkreuz-Gemeinschaften, der Einsatz für Mitmenschen sowie das Gedenken an verstorbene Mitglieder im Mittelpunkt standen. Im Anschluss wurden die Einsatzfahrzeuge des BRK gesegnet, bevor die Mitglieder zu einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück im Rotkreuzhaus zusammenkamen, um das Jahr 2026 willkommen zu heißen.
Positive Bilanz und neue Herausforderungen
Alfred Grob MdL, Vorsitzender des BRK Ingolstadt, betonte in seiner Ansprache, dass das Ehrenamt im kommenden Jahr vor großen Herausforderungen stehe, die gemeinsam angegangen werden müssten, um gestärkt in die Zukunft zu gehen. Er zog eine positive Bilanz für das Jahr 2025 und hob hervor, dass das BRK Ingolstadt in seinen etablierten Geschäftsfeldern beachtliche Leistungen erzielt habe. So seien über 11.000 Fahrten für mobilitätseingeschränkte Menschen durchgeführt worden, und mehr als 6.700 Personen hätten wichtige Erste-Hilfe-Kenntnisse erworben. Der Hausnotruf-Hintergrunddienst sei zu 422 Einsätzen ausgerückt, und der Rettungsdienst habe rund um die Uhr zuverlässig gearbeitet.
Ausbau des Angebots und Fokus auf Ehrenamt
Im Jahr 2026 erweitert das BRK Ingolstadt sein Angebot um die Ausbildung zum Brandschutzhelfer. Grob unterstrich außerdem, dass hinter den Zahlen zahlreiche persönliche Geschichten stünden – sowohl von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen als auch von den Bürgerinnen und Bürgern der Region. Sein besonderer Dank gelte den ehrenamtlichen Gemeinschaften, die mit großem Engagement sowohl geplante Aufgaben wie Sanitätswachdienste als auch unvorhergesehene Herausforderungen gemeistert hätten.
Dank und Ehrungen
Martin Rieger, Kreisgeschäftsführer des BRK Ingolstadt, sprach im Namen des Kreisverbandes allen Mitarbeitenden, den rund 200 Hauptamtlichen, den über 500 Ehrenamtlichen sowie den rund 9.000 Fördermitgliedern seinen aufrichtigen Dank aus. Alle trügen dazu bei, dass Ingolstadt menschlicher, sicherer und lebenswerter werde. Im Rahmen des Treffens wurden zahlreiche Mitglieder für ihr langjähriges und besonderes Engagement ausgezeichnet. Insgesamt erhielten 18 Mitglieder der Wasserwacht und 23 Mitglieder der Bereitschaften Ehrungen für 5 bis 75 Jahre Zugehörigkeit. Auch zwei Kinder des Jugendrotkreuzes wurden intern für ihren Einsatz gewürdigt.
Optimistischer Ausblick
Der Kreisverband Ingolstadt blickt zuversichtlich auf das Jahr 2026 und bekräftigt seinen fortwährenden Einsatz, Menschen in Notlagen gemäß dem Motto „Wir für Ingolstadt“ zu unterstützen.
Für weitere aktuelle Nachrichten rund um die Region folgen Sie uns doch auf Facebook und Instagram.