
Parken in Ingolstadt wird teurer: Diese Gebühren steigen ab September 2026
Verwaltungsrat beschließt neue Parkgebühren
(rr) Autofahrer in Ingolstadt müssen sich ab dem 1. September 2026 auf höhere Parkgebühren einstellen. Der Verwaltungsrat der IFG Ingolstadt hat in seiner Sitzung am 8. Juni zahlreiche Änderungen im Bereich Parken beschlossen. Betroffen sind sowohl Kurzparker als auch Dauerparker in mehreren innerstädtischen Tiefgaragen und Parkeinrichtungen.Warum Parken in Ingolstadt teurer wird
Hintergrund der Anpassung sind nach Angaben der IFG umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Geschäftsbereich Parken. Diese sollen langfristig zur Sicherung und Verbesserung der Parkinfrastruktur beitragen. Gleichzeitig belasten gestiegene Instandhaltungskosten, höhere Grundsteuerzahlungen und zunehmende Energiekosten den Parkbetrieb.Diese Parkeinrichtungen sind betroffen
Erhöht werden die Dauer- und Kurzparkgebühren unter anderem in den Parkeinrichtungen Theater West, Theater Ost, Münster, Schloss, Reduit Tilly, „Congress“, Zeughaus, Parkhaus Arena, Parkplatz Hallenbad und Festplatz. Damit betrifft die Anpassung zentrale Parkmöglichkeiten in der Innenstadt ebenso wie stark genutzte Standorte bei Veranstaltungen und im Alltag.Tiefgarage Congress bleibt teilweise günstiger
Eine Ausnahme gibt es in der Tiefgarage Congress: Die Monatspauschale bleibt dort unverändert bei 99 Euro. Damit soll die Attraktivität dieser Tiefgarage weiter gesteigert werden. Auch der Flex-Tarif für Kundinnen und Kunden, die die Tiefgarage nur vormittags nutzen, wird fortgeführt. Er gilt montags bis freitags von 7:30 bis 14:00 Uhr und kostet weiterhin 50 Euro pro Monat.Günstiges Parken bleibt an Bahnhöfen möglich
Wer am Nordbahnhof sowie an den Parkeinrichtungen Hauptbahnhof West und Hauptbahnhof Ost parkt, kann dies weiterhin zum Tagespreis von 2,50 Euro tun. Diese Standorte bleiben damit eine vergleichsweise günstige Alternative für Pendlerinnen, Pendler und Bahnreisende.„Semmeltaste“ und P+R-Angebot bleiben erhalten
Bestehende Angebote wie das P+R-Angebot in der Tiefgarage Reduit Tilly sowie die kostenfreien 30 Minuten bleiben von der Gebührenanpassung unberührt. Die sogenannte „Semmeltaste“ gilt weiterhin in allen Parkeinrichtungen, wenn Nutzerinnen und Nutzer innerhalb dieser Zeit wieder ausfahren.Für weitere aktuelle Nachrichten rund um die Region folgen Sie uns doch auf Facebook und Instagram.