
ver.di ruft zu ganztägigem Warnstreik auf – VGI priorisiert zuverlässigen Schülertransport
(rr) Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, 2. Februar 2026, einen ganztägigen Warnstreik im kommunalen Nahverkehr angekündigt. Betroffen sind sämtliche Verkehrsbetriebe, die dem Tarifvertrag Nahverkehr (TV N) unterliegen. Dazu zählt auch Ingolstadt sowie zahlreiche weitere Städte in Bayern. Laut ver.di beginnt der Streik mit Betriebsstart und soll voraussichtlich bis etwa 15:00 Uhr andauern.
Auswirkungen auf den Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt (VGI)
Im Gebiet des Verkehrsverbunds Großraum Ingolstadt (VGI) kann es aufgrund des Warnstreiks zu Beeinträchtigungen kommen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass nur vereinzelt Fahrten ausfallen werden. Die Verantwortlichen des VGI und der beteiligten Verkehrsunternehmen legen laut eigenen Angaben besonderen Wert darauf, den Schülerverkehr trotz Streik aufrechtzuerhalten.
Der Vorstand des Verkehrsverbunds VGI, Robert Frank, erklärte, dass alle notwendigen Vorbereitungen getroffen werden, damit die Schülerinnen und Schüler am Montag pünktlich und zuverlässig die Schulen erreichen können. Laut Frank stehe die Sicherstellung des Schulverkehrs im Fokus der Maßnahmen, falls Verkehrsunternehmen im VGI-Gebiet am Warnstreik teilnehmen sollten.
Empfehlungen für Fahrgäste
Berufspendler und Schüler werden gebeten, sich rechtzeitig über die aktuelle Verkehrslage im öffentlichen Nahverkehr zu informieren. Besonders am Streiktag empfiehlt es sich, vor Fahrtantritt die Online-Auskunftssysteme der Verkehrsbetriebe zu nutzen und alternative Reisemöglichkeiten zu prüfen. So können etwaige Verzögerungen oder Ausfälle besser eingeplant werden.
Hintergrund des Warnstreiks
Der Warnstreik erfolgt im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft ver.di möchte mit diesem Streik auf die Forderungen ihrer Mitglieder aufmerksam machen und den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die kommunalen Verkehrsbetriebe sind dazu aufgerufen, den Betrieb für mehrere Stunden einzuschränken. Die genaue Zahl der betroffenen Fahrten und Linien wird kurzfristig bekannt gegeben.
Gut informiert durch den Streiktag
Auch wenn die Auswirkungen des Warnstreiks voraussichtlich überschaubar bleiben, sollten Fahrgäste in Ingolstadt und im VGI-Gebiet am 2. Februar 2026 mit Einschränkungen rechnen. Der Verkehrsverbund versichert, dass der Schülerverkehr höchste Priorität genießt. Wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, sollte sich vorab informieren und gegebenenfalls auf alternative Transportmittel ausweichen.
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