So verhindern Sie Ärger im Winter: Wichtige Hinweise zur Biotonne


  
Effektive Maßnahmen für eine reibungslose Abfallentsorgung im Winter.

(rr) Mit den ersten frostigen Nächten mehren sich beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWP) die Beschwerden über nicht vollständig geleerte Bio- und Restabfalltonnen. Die Ursache ist oft einfach: Die Abfälle frieren am Tonnenboden fest und lassen sich selbst mit moderner Technik nicht restlos entleeren.



„Die Müllwerker haben nur die Möglichkeit, das Gefäß einmalig über Kopf per Hebevorrichtung am Fahrzeug zu kippen, anzuschlagen und das Anschlagen einmal zu wiederholen. Weiteres Anschlagen kann dazu führen, dass die Tonne bei großer Kälte brechen kann. Ein Hineingreifen in die Tonne oder das Lösen von Abfällen von der Gefäßwand ist aus Gründen der Arbeitssicherheit nicht möglich“, erklärt Fabian Haberer, Abfallberater beim AWP.



Eine nachträgliche Leerung durch das zuständige Entsorgungsunternehmen ist ebenfalls nicht möglich, da das Sammelfahrzeug am nächsten Tag bereits in einem anderen Abfuhrgebiet unterwegs ist. Fabian Haberer weist darauf hin, dass daher bis zum nächsten regulären Entleerungstermin gewartet werden müsse, was für die Betroffenen verständlicherweise ärgerlich sei.



Praktische Tipps für die Wintermonate
Um festgefrorene Abfälle und daraus resultierende Probleme möglichst zu vermeiden, empfiehlt der AWP folgende Maßnahmen:
• Feuchte Abfälle in Zeitungspapier einwickeln.
• Keine Flüssigkeiten in die Tonnen füllen.
• Den Tonnenboden mit zerknülltem Zeitungspapier oder einer Eierschachtel auslegen.
• Den Inhalt der Tonne nicht einstampfen.
• Abfalltüten erst auf der Terrasse oder dem Balkon abkühlen lassen, bevor sie in die Tonne gegeben werden – so entsteht kein Kondenswasser.
• Abfälle in der Tonne unmittelbar vor der Leerung etwas auflockern.
• Keine Gartenabfälle, insbesondere Laub, in die Biotonne geben, da diese besonders leicht festfrieren.



Wichtig ist zudem, nur Biotüten aus Recyclingpapier zur Sammlung der Bioabfälle zu verwenden. Kunststofftüten und sogenannte biologisch abbaubare Stärkebeutel sind in der Region ausdrücklich nicht zugelassen.



Bei Fragen stehen die Mitarbeiter am Service-Telefon des AWP unter der Telefonnummer (0 84 41) 78 79-50 gerne zur Verfügung.









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