
Vorsicht vor betrügerischen Anrufen im Namen des Hausnotrufs.
(rr) In den letzten Wochen wurde in der Region eine Zunahme betrügerischer Telefonanrufe festgestellt. Die Anrufer geben sich unrechtmäßig als Mitarbeitender von Pflegediensten oder im Auftrag der Pflegekasse handelnd aus. Betroffenen wird unter anderem ein kostenloses Hausnotrufgerät versprochen oder mitgeteilt, dass die Pflegekasse bereits einen entsprechenden Auftrag erteilt habe.
Das Bayerische Rote Kreuz informiert, dass Pflegekassen keine Hausnotruf-Anbieter beauftragen. Die Wahl des Anbieters erfolgt ausschließlich durch die Kundinnen und Kunden.
Organisationen wie das BRK nehmen in der Regel keinen Kontakt ohne vorherige Zustimmung auf, um Verträge zu schließen oder persönliche Daten abzufragen. Es gibt Fälle, in denen unbefugte Dritte versuchen, an sensible Informationen wie Bankverbindungen oder Versicherungsnummern zu gelangen.
Wichtige Hinweise für Betroffene:
• Geben Sie am Telefon niemals persönliche Daten preis!
• Legen Sie sofort auf, wenn Ihnen ein Gespräch verdächtig vorkommt!
• Informieren Sie das BRK oder wenden Sie sich direkt an die Polizei!
Ein Vertragsabschluss erfolgt nach individueller Beratung und bedarf stets der schriftlichen Zustimmung. Zuschüsse zum Hausnotruf werden von der Pflegekasse ausschließlich auf Antrag des Versicherten gewährt; der aktuelle monatliche Zuschuss beträgt in der Regel 25,50 Euro. Weitere Vergünstigungen, wie etwa Mitgliederrabatte, werden transparent vereinbart und schriftlich bestätigt.
Das BRK legt Wert darauf, dass sämtliche Kundinnen und Kunden des Hausnotrufs sich jederzeit sicher und umfassend betreut wissen. Zudem wird empfohlen, diese Hinweise auch an Angehörige weiterzugeben.
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