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Auf der Intensivstation liegen acht Patienten, davon müssen drei beatmet werden.
(ir) Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt meldete am heutigen Mittwoch, 31. März 2021 für die Einwohner Ingolstadts 221 Personen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind. Seit Ausbruch der Pandemie sind 4.201 Menschen genesen und 92 Erkrankte verstorben.
25 neue Fälle kamen seit der gestrigen Meldung dazu. Darunter ein FOS/BOS-Schüler.
Für Ingolstadt sind bislang insgesamt in 286 Fällen Mutationen nachgewiesen, 275-mal die britische Variante, viermal die brasilianische Variante. Sieben Differenzierungen stehen noch aus.
Die 7-Tages-Inzidenz für Ingolstadt beträgt
laut LGL Bayern 108,5 (Stand Mittwoch, 31. März 2021 um 8:00 Uhr)
laut RKI 108,4 (Stand Mittwoch, 31. März 2021 um 0:00 Uhr)
Die Inzidenz bildet die Fälle der vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ab. Nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der maßgebliche Inzidenzwert der des Robert-Koch-Instituts. Die 7-Tages-Inzidenz liegt damit den zweiten Tag in Folge über 100.
Im Klinikum Ingolstadt werden derzeit 42 Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Acht Patienten liegen auf der Intensivstation, drei davon werden beatmet. Stand Mittwoch, 31. März 2021 um 7:30 Uhr. Hinweis: Im Klinikum Ingolstadt werden nicht nur Ingolstädter, sondern auch Patienten von außerhalb behandelt.
Kommunale Antigen-Schnelltests: Im Schnelltestzentrum Mitte (Auf der Schanz 39, Flachdachgebäude auf dem Parkplatz) und in der Teststation Süd (Geisenfelder Straße 1) kann man sich nach vorheriger Terminreservierung kostenlos auf das Corona-Virus mittels Antigen-Schnelltest testen lassen. Termine können für maximal drei Tage im Voraus unter www.ingolstadt.de/corona gebucht werden. Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr Hilfe unter der Rufnummer (08 41) 3 05-14 30.
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Reihentestungen in Ingolstädter Senioreneinrichtungen.
(ir) Nachdem in einer Ingolstädter Senioreneinrichtung zwei Mitarbeiter und drei Bewohner positiv getestet wurden, hat das Gesundheitsamt eine Reihentestung aller Mitarbeiter und Bewohner der Einrichtung vorgenommen. Die Ergebnisse liegen inzwischen vor.
Dabei wurden sechs weitere Bewohner positiv getestet – insgesamt somit zwei Mitarbeiter und neun Bewohner. Letztere werden in der Einrichtung entsprechend isoliert untergebracht. Die Impfquote liegt in dieser Einrichtung bei rund 75 Prozent. Es liegen dem Gesundheitsamt keine Angaben vor, ob sich unter den jetzt Infizierten bereits geimpfte Personen befinden.
In einer zweiten Senioreneinrichtung war nach einem positiven Test eines Mitarbeiter ebenso eine Reihentestung veranlasst worden. Dort ergaben sich keine weiteren positiven Befunde.
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Die Arbeitslosenquote sank auf 2,9 Prozent. Die Stellenzugänge erreichten das Vorjahresniveau nicht.
(ir) „Im März konnte insbesondere die saisonal und jahreszeitlich bedingte Zunahme der Arbeitslosigkeit der letzten Monate wieder abgeschmolzen werden“, erläutert Johannes Kolb, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ingolstadt, die jüngste Arbeitsmarktentwicklung. Dies bedeutet allerdings noch keine Trendwende: „Trotz des Rückgangs sind aktuell 8.625 Personen arbeitslos, gut 2.300 als mehr vor Jahresfrist und auch die Zahl der offenen Stellen hat das Niveau vor der Pandemie bei Weitem noch nicht wieder erreicht.“
Ende März waren im Stadtgebiet Ingolstadt und in den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen insgesamt 640 Bürgerinnen und Bürger weniger arbeitslos gemeldet als im Februar. Dies hat eine Verringerung der Arbeitslosenquote um 0,3 Punkte auf 2,9 Prozent zur Folge (Vorjahr: 2,2 Prozent). Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind nach wie vor Ältere, Menschen mit Einschränkungen und diejenigen, die bereits seit längerer Zeit eine Stelle suchen. Festzustellen ist außerdem eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung.
„Auch im März wurden uns deutlich weniger vakante Arbeitsstellen zur Besetzung gemeldet als im letzten Jahr. Der aktuelle Bestand beläuft sich auf 3.150, knapp 730 weniger als noch vor einem Jahr. Betroffen sind dabei vor allem die Bereiche Zeitarbeit, Gast-gewerbe, Tourismus und Verkaufsberufe“, erklärt Johannes Kolb.
Im März haben 130 Betriebe im Bezirk der Agentur für Arbeit Ingolstadt erstmalig Kurzarbeit angezeigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies zwar eine geringe Anzahl, mit 6.926 Anzeigen seit Beginn der Pandemie im letzten Jahr bleibt das Kurzarbeitergeld jedoch nach wie vor ein zentrales Instrument zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes in der Krise.
Ende März sind bei der Berufsberatung noch insgesamt 1.070 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, denen noch 1.833 unbesetzte Lehrstellen zur Auswahl stehen. Auch wenn in der Gastronomie und Hotellerie, bei Versicherungen und Finanz-dienstleistern und im Verarbeitenden Gewerbe das Ausbildungsangebot im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist, besteht weiterhin ein breites Angebot an Ausbildungsstellen. Insbesondere im Handel und Verkauf sowie im Handwerk sind noch zahlreiche Ausbildungsplätze vakant. „Auch in der aktuellen Krise unterstützen die Berufsberaterinnen und Berufsberater intensiv die Jugendlichen bei der Berufswahl und Ausbildungs-platzsuche. Die Beratung erfolgt derzeit telefonisch oder als Videoberatung. Über unsere lokale Hotline (08 41) 93 38-8 88) können sich Ausbildungssuchende direkt in der Berufsberatung melden“, erläutert Johannes Kolb.
Der Arbeitsmarkt im Stadtgebiet Ingolstadt und in den Landkreisen:
Im Stadtgebiet Ingolstadt hat sich die Zahl der arbeitslosen Menschen im Berichtsmonat März etwas verringert. Sie sank103 Personen auf 3.372, was im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 874 (35,0 Prozent) bedeutet. Dies ergibt eine aktuelle Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent (Vormonat: 4,2 Prozent, März 2020: 3,1 Prozent). Aktuell gibt es 1.070 unbesetzte Stellen, 55 mehr als im Vormonat, 315 weniger als im Vorjahr.
Im Landkreis Eichstätt nahm die Arbeitslosigkeit – saisonal bedingt – leicht ab. Zum Stichtag waren insgesamt 1.685 Personen arbeitslos gemeldet, 74 weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um 447 Arbeitslose (36,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt Ende März 2,2 Prozent (Vormonat: 2,3 Prozent, Vorjahr: 1,6 Prozent). 660 Arbeitsstellen und damit 30 mehr als im Februar, allerdings 153 weniger als vor Jahresfrist, sind den Vermittlungsfachkräften als vakant gemeldet.
Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist die Arbeitslosigkeit im März witterungsbedingt zurückgegangen. Zum Ende des Berichtsmonats wurden 1.542 Personen als arbeitslos gezählt, 231 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der arbeitslosen Landkreisbürger um 301 (24,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber Februar um 0,4 Punkte auf 2,7 Prozent (Vorjahr: 2,2 Prozent). Der Bestand an vakanten Stellen beträgt 539, was gegenüber dem Vormonat einen Anstieg um 29, gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 159 bedeutet.
Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Pfaffenhofen ist im März mit der Wiederaufnahme der Tätigkeiten in den Außenberufen spürbar gesunken. Die Zahl der arbeitslos Gemeldeten hat sich um 232 Personen auf 2.026 verringert. Gegenüber dem März des Vorjahres bedeutet dies einen Anstieg um 722 (55,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 2,7 Prozent (Vormonat: 3,0 Prozent, Vorjahr: 1,7 Prozent). Das Arbeitsplatzangebot umfasst 881 offenen Stellen, 44 mehr als im Vormonat, 99 weniger als vor einem Jahr.
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Für künftige kontrollierte Öffnungen sind konsequente Testungen wichtige Grundlage.
(ir) Die von der Stadt Ingolstadt für die kommunalen Teststationen bestellten 250.000 weiteren Antigen-Schnelltests sind heute eingetroffen. Die Abwicklung der Bestellung erfolgte mit Hilfe der Ingolstädter Johanniter, die die logistische Betreuung der Schnellteststationen übernommen haben.
„Ingolstadt ist damit gut gerüstet für eine zunehmende Zahl an Schnelltests“, so Oberbürgermeister Christian Scharpf „weitere Tests können rasch nachbestellt werden“. Er sieht für künftige kontrollierte Öffnungen ein konsequentes Testen als wichtige Grundlage und freut sich über die bisherige Resonanz auf das kommunale Testangebot.
„Die drei bestehenden Teststationen werden von der Bevölkerung sehr gut angenommen“. Nach den Osterferien sollen neben den bisherigen Angeboten (Audi-Sportpark (PCR und Schnelltest), Schnellteststation Mitte (BRK) und Schnellteststation Süd (Johanniter)) weitere Stationen, unter anderem im Stadttheater entstehen. Die Planungen hierfür laufen.
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Zum zweiten Mal in Folge hat die Stadt Ingolstadt den Corporate Health Award in der Kategorie „Exzellenz“ erhalten.
(ir) Der Corporate Health Award ist die bekannteste und erfolgreichste Auszeichnung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland. Seit 2009 werden dadurch Unternehmen und Institutionen ausgezeichnet, die sich überdurchschnittlich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren. Entwickelt wurde das Verfahren von dem international tätigen Marktforschungsunternehmen EuPD Research gemeinsam mit führenden Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie dem Bildungs- und Gesundheitswesen.
Bereits in der Vergangenheit beteiligte sich die Stadt Ingolstadt erfolgreich am Audit zum Corporate Health Award. Dabei werden sowohl die Struktur, die Strategie als auch die einzelnen Maßnahmen des städtischen Gesundheitsmanagements auf Herz und Nieren geprüft.
Das höchst erfreuliche Ergebnis der kürzlich erneut erfolgten Teilnahme am Verfahren liegt inzwischen vor: Der Stadt Ingolstadt wurde zum zweiten Mal in Folge das Qualitätssiegel in der Kategorie „Exzellenz“ verliehen. Das bedeutet, dass bei der Stadt ein herausragendes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) etabliert ist, das zu den besten deutschlandweit zählt. Das BGM ist strukturell wie strategisch in interne Prozessabläufe integriert und fördert eine stadtweite Gesundheitskultur.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von umfassenden, auf ihre Bedarfe abgestimmten Gesundheitsleistungen und werden damit in ihrer Leistungsfähigkeit nachhaltig gestärkt. Dazu zählen u.a. vielfältige Angebote im Bereich der Prävention (Yoga, Pilates, Rückentraining, Resilienz, Stressmanagement, Heilfasten, etc.), der Suchtprävention, des Fehlzeitenmanagements, des Betrieblichen Eingliederungsmanagements und der Mitarbeiterbeteiligung zum Beispiel im Rahmen sogenannter Gesundheitszirkel.
Diese Auszeichnung ist nun für die nächsten zwei Jahre gültig und kann anschließend durch erneute Teilnahme am Audit verlängert werden.
„Die Verleihung dieser exzellenten Auszeichnung zeigt, dass die Stadt Ingolstadt ein attraktiver Arbeitgeber ist, der in die Gesunderhaltung seiner Beschäftigten investiert. Die Angebote im Bereich des BGM sind ein wichtiger Baustein in der Strategie der Stadtverwaltung, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Dienst bei der Stadtverwaltung gewinnen zu können“, so Bernd Kuch, Referent für Personal-, Organisations- und IT-Management.
Das Foto zeigt Personalreferent Bernd Kuch zwischen Monika Kopes (links) und Hanna Lang, beide Organisations- und Personalentwicklung / Gesundheitsmanagement.